FRIEDA
        und ihre Welpen
   August 2014                       
                       
  F+Junges-Geburt
Am 14.Aug.14 hat FRIEDA vier Welpen bekommen :
               2 Jungs und 2 Mädels !
      Ein toller Mix : wir bezeichnen sie "Terridudel"
Die aktuellen Bilder werden unten angehängt !
pp
FRIEDAs Mutter war eine Parson Jack Russellin, der Vater
ein Tibet (Terrier), und sie ist ein wirklich ganz prima Mix!
 

Geboren wurde Frieda im März 2012, wir haben sie mit 8 Wochen
in der Nähe von Bremen von ihrer Mama abgeholt. Seitdem lebt sie als
festes und geliebtes Familienmitglied mit uns in Schönkirchen bei Kiel.  

Frieda wiegt knapp 10 kg, so dass man sie noch gut auf den Arm
nehmen kann. Sie ist hübsch, gesund und intelligent und lernt schnell.
Frauchen hat dog-dance mit ihr gemacht.
Sie mag gerne tollen,
kann schnell laufen, ist aber nicht hyperakitv und hat wenig Jagdtrieb.  

Friedas Fell ist kurz und braucht (fast) keine Pflege, sie muss also
nicht zum Friseur. Es haart fast gar nicht, und trocknet ganz schnell.

Sie mag gern in der Nähe ihrer Menschen sein, kann aber
auch stundenlang ruhen, wenn wir keine Zeit haben.
 
Sie mag gerne Auto fahren und reist gerne mit im Wohnmobil.


 Wir wollten, dass sie einmal Junge bekommt.
 Dies ist ihr lieber Freund OSKAR und Vater der Welpen:
Oskar 
Oskar wiegt 9 kg, hat etwas längeres Haar und auch wie Frieda
einen ganz lieben Charakter. Er sieht aus wie ein Pudel.
Einer seiner Vorfahren war ein Portugiesischer Wasserhund
(
der ist etwas größer, die Rasse von Obamas "American First Dog")
Oskar ist gesund, gut ein Jahr alt und lebt bei Freunden auch als
geliebtes Familienmitglied in Schönkirchen.


tt

Es ist soweit : Wir suchen nun Familien, in denen unsere
vier Welpen ein erfülltes Hundeleben führen können.

TAG 1 :   14.August 2014
Frieda ist stolze und fürsorgliche Mama geworden:

Donnerstag, den 14. August 14. Mitten in der Nacht, 2 Uhr
Frieda reagiert perfekt instinktgesteuert.
Um sieben sind alle vier ohne
Hilfe geboren. Wir freuen uns sehr über die unkomplizierte Geburt.

besorgte Mama
Do 14.8., 9 Uhr : Frieda ist gar nicht einverstanden, dass wir die Kleinen zum
Wiegen und für Fotos ganz kurz rausge
nommen haben. Sie ist äußerst besorgt ! 
Alle vier wiegen so um die 250 Gramm und sehen gesund aus.
fix und fertig
Do 14.8. : 20 Uhr 
Noch etwas verschmiert...Ein bischen Futter und Trinken war ok,
aber zum Pischern im Garten war Frieda noch nicht.
Weikinn gerade geboren
Bald nach der Geburt --- noch ganz nass - der Kleine !

Wir lassen die Kleinen jetzt ganz ruhig bei FRIEDA. Wir haben ihnen
auch kein Bändchen umgemacht und ihnen keine Namen gegeben.  
Heute sollen sich alle erstmal richtig sicher fühlen. Für Besuch ist es
noch zu früh. Das würde Frieda beunruhigen.


Tag 2 : Freitag, 15.8.14
Heute steht Frieda schon mal auf, um uns zu begrüßen, zum Napf oder in
den Garten zu gehen.
Dann aber gaaaaanz schnell wieder zu ihren Kindern
in die Wurfkiste !
Sie ist sehr besorgt, kann es gaaaar nicht haben, wenn
wir die Welpen anfassen und drängt sich dann recht nachdrücklich zwischen
den Arm "ihres" Menschen und ihre Kleinen.


die vier von der Tankstelle
Die Vier von der Tankstelle - schmatz, glucker, schlürf !

Tag 3: Sonnabend, 16. August
Frieda fällt es schwer zu ertragen, wenn wir die Kleinen streicheln, und beim
Wiegen und Knipsen ist sie sehr beunruhigt und aufgeregt.
Wenn die Lütten
nur stillhalten wollten !! Dadurch ist es schwierig für uns, sie richtig zuzuordnen
und wir benennen sie erstmal nach der Gesichtszeichnung.

Ist das möglich ? ? Die Lütten haben alle schon um die 100 g zugenommen
und wiegen zwischen 330 und 370 g.
 2Kerle16-8-
Unsere beiden Männer
2 Weiber-16-8
Und hier das Damenkränzchen
Wenn man satt ist, kann man gut schlafen und träumen !

Grauschnauz
Das ist das Männchen "Grauschnauz"
Hellbacke
Gestatten: Fräulein "Hellbacke"
weißkinn 2
Hallo sagt Herr Weißkinn mit Lätzchen
Fleckauge-16-8
Und dies hier ist Fräulein "Fleckauge", sorgsam bewacht von Muttern.
"Fleckauge" bekam nach einigen Tgaen einen neuen Namen und heißt nun
"Schwarzbacke" - wegen der dunklen Färbung neben der Nase.  
Ihre Schwester "Hellbacke" ist dort rosig-rot.
Achtet mal auf die Eierform kleinen Köpfe !  Das ist noch ein Überbleibsel
der natürlichen "Geburtsvorbereitung", um den Weg durch den Geburtskanal
zu erleichtern.  Später wird sich die Schädelform deutlich verbreitern.

Tag 4 : Sonntag, 17.8.
Frieda kommt zu uns an den Frühstückstisch und ist hin und her gerissen,
wo sie denn nun hingehört - zu uns, wo ab und zu mal was Essbares abfällt,
oder zu ihren Jungen, die jetzt da so schutzlos und allein sind.
Also holen wir die ganze Rasselbande ins kleine Hundekörbchen neben den
Tisch - und alle sind froh. So können wir auch ohne Aufregung die Wurfkiste
neu beziehen.
Unglaublich: Die Gewichte liegen über 400 g !!


Tag 5: Montag,18.8
Ausflug für 10 Minuten : alle vier
in der warmen Decke im Körbchen, ---
Frieda läuft wachsam nebenher---, geht's 50 m zur 90jährigen Nachbarin,
die sich so auf die Lütten mitgefreut hat, und  Frieda sogar eine
Karte zur "Hochzeit" geschickt hatte. Heute kann ich schon mal einen
aus dem Lager hochnehmen, ohne dass Frieda nervös wird.
Das 100 m-Gassigehen klappt nicht so richtig, weil das dicke Gesäuge
sie doch beim Laufen stört. Grauschnauz ist der Bully unter den Vieren
und wiegt tatsächlich schon über 500 g.

Tag 6: Dienstag,19.8.

sepp-schoss
Alle zusammen auf dem Schoß - alle sind entspannt !....
wovon träümt
und vollgefressen.....
voll
und versunken in selige Träume - aber wovon ?
Madames pennen
Pssst...!  Auch die beiden Schwestern geruhen zu pennen...
20.8.
Das kennen wir doch alle : Stau an der Tankstelle !
Mutter liegt
Und an der Zapfsäule geht es hoch her :
vier tanken
Aber Mutter ficht das gar nicht an und sie nimmt eine Stellung
an, die bei Hunden nur dann angesagt ist, wenn sie sich ganz sicher fühlen :
tiefenentspannte Mutter
Nach gehabtem "Schluck  aus der Pulle" schichtet man sich zum dringend
benöigten Schönheitsschlaf, der -mit Unterbrechungen- so etwa 23 Stunden
am Tag dauert.  Und das geht so :
schlafende Welpen
So kommt's, dass unsere vier kleinen Quietscher die
schönsten, wunderbarsten, unvergleichlichsten, fotogensten ..
...ach, was sage ich - seht einfach selber :  
ein Glas Hellbacke
Oder etwa nicht ?!?

22.8.2014
Heute waren wir mit Frieda schon mal kurz auf der Hundewiese.
Sie hatte kein Problem, ihre vollgefütterten Kleinen in der Kiste
allein zu lassen und mit uns ins Auto zu steigen. Auch sonst liegt
sie oft neben der Kiste und ruht sich vom Genuckel aus.

23.8.2014
Thema : Canine Schlafforschung
Die Frage ist doch immer gleich : Wie schlafe ich schön weich und warm ?
In unserer Wurfkiste lässt sich täglich beobachten, wie die kleinen
Schluckspechte diese Frage auf ihre Weise lösen.
1. Schritt : Man halte Ausschau nach einer geeigneten Unterlage
(soweit das mit noch nicht offenen Augen möglich ist)
... ach ja, und da ist ja auch schon so etwas :
 Hellbacke auf Rücken
...mal wieder Hellbacke in ihrer Lieblingsstellung.
2. Schritt : langsam ranrobben :
ranrobben

3. Schritt : Und nun nur keine falsche Scham - Fräulein Schwester pennt ja tief und fest-
und Luft kriegt sie ja auch noch.  Ziel erreicht, jetzt kann man träumen.
Hellbacke unten

Und hier noch das Ergebnis einer anderen erfolgreichen Suche nach angenehmer Schlafposition :
Bruder und Schwester
Wer unten liegt ???  Na, rate mal ...!   Oben drauf liegt jedenfalls Weißkinn.
Der Herr Bruder muss sich so lange anders behelfen - geht aber auch zur Not :
Grauschnauz pennt
Nach dem Aufwachen könnte es bald eine Mordsüberraschung für die Kleinen geben.  
Am 24.8. werden sie nämlich 10 Tage alt - gemeinhin etwa das Alter, in dem sie das
erste Mal die Augen aufmachen. Hoffentlich gefällt ihnen, was sie dann sehen ...

27.8.2014
Heute sind die Kleinen grade 14 Tage alt !
Alle sind noch sehr wackelig - sie robben wie Besoffene - das kann man noch nicht laufen
nennen. Wenn  Frieda ins Nest kommt, stürzen sie sich mit Affenzahn blind an die Zitzen !
Frieda und die Vier haben heute das erstemal Entwurmungsmittel bekommen..

 
27-8 Augen-Grauschnauz
Hurra ! Zur Feier des Tages hat Grauschnauz nicht nur die  Ein-Kilo-Marke geschafft :
Heute gingen bei ihm und Hellbacke die Augen auf - ganz schmal und blau  !!
27-8-Augen-Hellbacke2 27-8-AugenHellbacke

... aber bei solch einem miesen Zitzenersatz möchte man sie doch am liebsten gleich wieder zumachen...!
27-8-mieser Zitzenersatz
Wir aaaarmen Kleinen - immer wird auf unsere Kosten gespart (schnief ...!)

27.8.
Langsam ändert Frieda ihr Verhalten.  Sie schläft offenbar nicht mehr den größten Teil
der Nacht bei ihrer Brut, sondern zieht die Matratze mit Frauchen darauf vor, die gleich
neben der Wurfkiste liegt.  Ein paar Mal in der Nacht geht sie nachsehen : noch alle da ?  
Alles im Lot ?  Dann steigt sie wieder aus und geht auf Tuchfühlung mit Frauchen.

Sehen wir morgens in die Wurfkiste, bietet sich uns immer ein Bild wie dieses :
Vormittagsschläfchen
Nur etwas war heute anders als sonst.  Wenn man genau hinsieht, erkennt man Hellbacke,
deren Kopf an das Tischbein stößt.  Der Kamerad im Rückenflug ist dieses Mal
Grauschnauz, der offenbar jetzt auch diese Position gehobener Gemütlichkeit für
sich entdeckt hat.
Und noch etwas ist anders als früher :
dunkle Flecken
Die dunklen Flecken auf dem Laken ... Während Mutters Abwesenheit
über Nacht stellen die Kleinen ihren Stoffwechsel ja nicht ein, aber nun
ist meist niemand mehr da, der das "Unglück" ableckt, bevor es ins Laken
gehen kann. "Größere" Geschäfte werden bislang nur tagsüber erledigt
und dann noch zuverlässig weggeleckt ...
Intimpflege
... aber auch das wird demnächst enden.  So reicht im Augenblick
eine Inkontinenzunterlage unter dem Laken, aber bald werden wir
uns für die größeren Angelegenheiten etwas andereseinfallen lassen
dürfen.
Nun gut, die Nacht ist vorbei, Mutter hat Intimpflege betrieben,
aber jetzt wird die Bande unruhig :
HUNGER !!  Mutter weiß das genau, steigt in die Kiste und wird
sofort überfallartig in Beschlag genommen :
Frühstück
Endlich Frühstück !
Danach ist Erholung angesagt.  Nicht für Mutter - nein, die Kleinen
sind erst einmal fix und fertig und brauchen dringend ihren Vormittagsschlaf -
noch vor dem dringend nötigen Lakenwechsel :
Vormittagsschlaf
Wer hier auf dem Rücken liegt, ist natürlich wieder Hellbacke.  
Bei der haben wir aber was Nettes entdeckt :
Wenn man sie in die Hand nimmt und auf den Rücken dreht, dann
wehrt sie sich erst einmal mit allen Kräften einschließlich Protestlauten dagegen.  
Hat man sie dann aber auf dem Rücken liegen und krault ihr den weichen,
warmen Bauch ---dann schläft sie sofort ein, dieses alte Genießervieh !
Hellbacke auf Rücken
Na, dann schlaf' mal gut.  
Nachher kriegste deine zweite Ladung Wurmkur.

29.8.
So, Freunde, heute geht's zur Sache : TIERVERSUCHE !

Vorgestern war es ja gelungen, Hellbacke auf den Rücken zu legen und
dann das allfällige Schlafliedchen durch Bauchkraulen zu ersetzen.  
Ich gehe mal davon aus, dass diese Behandlung keine seelischen Beulen
hinterlassen hat und der Hundepsychologe hier noch keine Einnahmequelle
wittern kann.
Die Frage, die sich nun stellt ist doch die :
Wenn Hellbacke - was ist dann mit den anderen drei ??
Das ließ sich nur durch einen Versuch klären.  Los geht's :
einer auf Rücken
Das kennen wir schon : Hellbacke ist der Hypnose des Bauchkraulens nach
wenigen Sekunden erlegen.  Aber dann :
zwei auf Rücken
Jawollja !  Zu zweit geht alles besser.  Und hinterher kann man sich erzählen,
was man geträumt hat ... an Mutters Brust gelutscht ... nochmal an Mutters
Brust gelutscht ... dann die Zitze gewechselt und weiter gelutscht ...
dann was ganz Neues : an Mutters Brust lutschen - das ganze gastronomische
Angebot eben.
Aber wir wollen nicht vom Thema abkommen.  Zwei sind also schon schlafen
gelegt.  Ob das auch mit dreien ... ?  Schaun mer mal :
drei auf Rücken
Kölle Alaaf !  Was kann es schöneres geben, als zu dritt auf dem Rücken
liegend die Erlebnisse der letzten Stunde nochmal durchzuerleben :
Mutters Brust ... aber das hatten wir ja schon.
Was kann es schöneres geben...??  Oh ja, es gibt noch was schöneres :
vier auf Rücken
Die ganze Gang fertig zum Synchronschlafen ! Es ist einfach so :
gemeinsam schnarchen
Es lebe der Tierversuch : Gemeinsam schnarcht es sich doch am besten !

30.8.2014
Und dann gleich noch so etwas aus dieser Gegend : Gestern ist uns was
ganz merkwürdiges mit Grauschnauz passiert.  Wir ahnten nix Böses, doch
da plötzlich ....  
... aber seht am besten mal selbst :
Geist aus der kanne

Um sich diese Scherze abzugewöhnen, kam Grauschnauz ins
                                BOOTCAMP :
Bootcamp

Übrigens haben seit ein paar Tagen alle vier die Augen offen, auch wenn sie
nach der Anstrengung an Mutters Brust gern mal wieder zufallen - was mich
hinwiederum an die Deutschstunden damals in der Schule erinnert ...

Seit heute versucht man sich im Gehen.  Mühsam vorn hochstemmen ....
balancieren, damit man nicht seitwärts umfällt ... halten die Stellung ! ...
und nun vorsichtig hinten hoch ... Mist - Hintern zur Seite umgekippt !
Das beschäftigt einen ein paar Mal, und dann muss man nach der Anstrengung
wieder schlafen.  Ja, Ausdauersport ist wichtig !

Außerdem gelingen jetzt schon ein paar als solche erkennbare Beller.  
Knurren geht schon ganz gut, nur die Beller klingen wie bei einer Fledermaus
mit Husten.  Na - muss man halt alles erst lernen !

Kennt Ihr so etwas :
Bettvorleger
Vorderbeine nach vorn, beide Hinterbeine nach hinten ausgestreckt.
So etwas nennt man "Bettvorleger-Stellung".  Sieht ganz lustig aus, hat
aber eine gewisse Aussagekraft : Ein Hund, der die Bettvorlegerstellung
von sich aus zeigt, wird keine Schwierigkeiten mit den Hüften bekommen -
ganz im Gegensatz z.B. zu den Schäferhunden mit schräg abfallendem Rücken.
Und nun seht Euch mal dies hier an, aufgenommen bei normalem
"Tankbetrieb" in der Wurfkiste :
Bettvorleger Welpe
Alle vier sind in dieser Stellung zu beobachten.  Und alle vier haben heute die
1-kg-Marke gerissen.  Sowas strengt an - und wie  :
gähn 1Boah ey - will ins Bett !
gähn 3Mann, ich fall' gleich um !
gähn 4Uaaaahh - müde !
gähn 5Heia machen - jetze gleich !

31.8.2014
Neuigkeiten aus der Kinderstube : Die Standfestigkeit auf vier Füßen
wird merklich größer.  Grauschnauz fängt jetzt an, seine Geschwister zu
ärgern. Ins Fell beißen, an der Nase knabbern und derlei Vertraulichkeiten
mehr.  Auch Mutters Damenbart fängt an, ihn zu interessieren - kann man ja
prima dran ziehen.  Voraussetzung ist, dass Mutter still hält, denn so schnell,
dass er einer Bewegung folgen könnte, ist der kleine Fresssack noch nicht.
Fressack müsste man bei ihm eigentlich mit vier "s" schreiben, denn von gestern
auf heute hat er 100 Gramm (!!) zugenommen.  Umgerechnet auf menschliche
Verhältniss wären das 6,5 kg Gewichtszunahme - in einem einzigen Tag ...!

1.9.
Aber dann lasst uns doch mal sehen, wie sich das Gesicht der Kleinen -und auch die
Kopf-Form in diesen guten zwei Wochen ihres Lebens verändert hat.
Da wäre zunächst einmal Schwarzbacke :
schwarzbacke 1tag  31-8-Schwarzbacke
                  1 Tag alt                                                             gute zwei Wochen alt.

Weiter geht's mit Weißkinn :
Weißkinn 1 Tag  31-8-Weißkinn
Man sieht schon richtig, dass da mal ein Hund draus wird ...
So, Hellbacke, lass' dich besehen :
Hellbacke 1 Tag  313-8-Hellabcke
Und last but not least Grauschnauz, der Schluckspecht :
Grauschnauz 1 Tag   31-8-Grauschnauz
Es ist deutlich zu sehen, wie es immer weitergeht.  Lautäußerungen werden
deutlicher, Abwehrbewegungen gegen Herausnehmen aus der Wufkiste o.ä. werden
entschiedener und kräftiger und aus dem anfangs hilflosen Gewimmel, um an Mutters
Brust zu kommen, ist ein kaftvolles, zielgerichtetes Gedränge geworden.
Nur eins ist bisher unverändert : Auf-den-Rücken-drehen mit gleichzeitigem
Bauchkraulen sorgt für sofortigen Schlaf.  Ob das auch bei Menschen funktioniert ...?

2.9.
Nachdem sich die Lütten den Bauch vollgeschlagen haben, sind sie neuerdings oft zu
einer 5-minütigen "Spielstunde" aufgelegt.  Dann gibt es bedrohliche Knurr- und
manchmal sogar Belllaute, an dem hingestreckten Finger wird vorsichtig geknabbert,
und wenn der sich wegzieht, kommt verbaler Protest.  Nach wenigen Minuten hat
man dann sein Pulver aber verschossen, 
bricht man einfach zusammen oder fällt seitwärts
um und augenblicklich in einen -nein, nicht traumlosen - ganz im Gegenteil !- Schlummer.  
Die Beine schlagen aus, kleine Zuckungen laufen über den ganzen Körper und manchmal
wird dabei sogar gebellt.  Die Spielstunde war ja richtig aufregend.  
Aber sowas von !
Gute Gelegenheit, einmal einen Blick auf die körperliche Entwicklung des ganzen Wurfes
zu werfen :  
Friedas Herzensbrecher
Morgens um 8 Uhr ist bei uns immer Wiegestunde.  Und so sieht das bisher aus :
Körpergewichte 1-9
Bei allen vieren verläuft die Entwicklung schön geradlinig, kein Abflachen der Kurve,
keine "Hänger" - Frieda macht einen hervorragenden Job.
Ganz typisch ist auch, dass die beiden Bengel schwerer sind, als die Mädchen.
Allgemeine Faustregel ist, dass etwa die Hälfte der getrunkenen Milch sich als
Gewichtszunahme der Welpen wiederfindet.  Momentan addiert sich das bei allen vieren
auf etwa 200 Gramm pro Tag.  Frieda sollte also täglich etwa einen halben Liter Milch
produzieren - bei einem eigenen Gewicht von 9,5 kg.
Wieder umgerechnet auf menschliche Verhältnisse entspricht das einer Milch-"leistung"
der Mutter von 4 bis 4 1/2 Liter pro Tag.  Den Säugling möchte ich sehen ...
Frieda vollbringt im Augenblick in dieser Hinsicht also wirklich eine Höchstleistung.  
Kein Wunder, dass sie uns gewissermaßen "die Haare vom Kopf frisst", und das zu
jeder Tages- und Nachtzeit.

Morgens während der Wiegestunde werden auch immer "Betten gemacht", denn wenn die
eine Hälfte der Milch in Körpermasse umgesetzt wird -
wo bleibt dann wohl die andere Hälfte ...???  Siehste ?!?

3.9.:
Was sich gestern schon  anbahnte, zeigte sich heute ganz deutlich verstärkt : Nach dem
Betanken fallen die Lütten nicht gleich zur Seite und pennen weg, sondern brauchen erst
einmal ihre "Spielstunde".  
kampf 1  kampf 2
"Spielstunde" - das bedeutet nun, auf einander loszugehen mit Knurren und Baby-Bellen,
den "Gegner" in Hals oder Schnauze beißen, dann ein neues Opfer suchen.  Auch
menschliche Finger werden gern als "Feind" akzeptiert, bebellt und bekaut.
Und wer tut sich wieder besonders hervor ?  Naaa ??? ---- Richtig, die Bengel markieren hier
dicke Hose, während die Mädchen ... einfach mal nachschlagen unter "Rollenklischee".
kampf 4  Kampf 5
Zugestandenermaßen gehört diese Spiel-"stunde" zu den kürzeren Stunden im
Lande, denn nach vier bis fünf Minuten ist das Pulver verschossen und man muss ausruhen
von den Strapazen des jungen Tages.
Frieda wird sich wohl erst noch an die neuen Töne gewöhnen müsssen, die nun aus unserer Kita
dringen.  Jedes Knurren oder gar Bellen alarmiert sie und sie muss dann unbedingt und sofort
nachsehen, ob da etwa jemand zu Schaden kommt.  Dann streckt sie ihren Kopf von draußen über
die Kante der Wurfkiste, besieht und beriecht sich alles und geht daraufhin beruhigt wieder ihrer Wege.
Reinsteigen ? Nix da - denn dann würde die junge Rocker-Brut ja sofort wieder über sie herfallen
und ihr am Bauch hängen.  Neee- die letzte Viertelstunde reicht ihr wohl erstmal.

4.9.
                        Busenwunder
Ohhh - peinlich - Entschuldigung - falsches Bild.  Dieses hier sollte es werden :

Gesäuge 1
Da geht jemand mit Nachdruck zu Werke.  Sieht niedlich aus, aber wenn man
mal im geeigneten Moment hinsieht ...
Krallen am Gesäuge
... dann wird schnell klar, weshalb Frieda manchmal plötzlich den
Kanal voll hat, aufsteht und sich einen schlanken Fuß macht.
Das Problem ist nicht die Lutscherei - das Problem sitzt an den Enden der
kräftig zutretenden Pfoten, ist spitz und auf jeder Seite viermal vorhanden...

Und wenn sie dann aufsteht, dann bietet sich oft dieses Bild :
Kapitol-Wölfin 1
Aber das kennt man ja - aus der Schule, aus Reiseführern oder aus Rom :
Kapitol-Wölfin 2
Wahrscheinlich hatten sich Romulus und Remus ihre Fingernägel
nicht geschnitten ...

Ja, und dann ist hierzulande vorhin etwas ganz Schlimmes passiert.  
Ein gar schröckliches Ungetüm hatte eine verhängnisvolle Idee :

Der Blick in eine unbekannte Welt - immer
ein riskantes Unternehmen.  Aber man wundert sich doch wieeee lang der
Hals einer solchen Kreatur werden kann :
 BILD war dabei !
Und was dann kam, ließ allen Menschen guten Willens den Atem stocken :
aussteigen
Draußen wartete schon Mutter, um die ersten Schritte des hoffnungsvollen
Sprösslings absichernd zu begleiten:
erste Schritte
So weit war ja noch alles im grünen Bereich.  Aber was dann kam,
damit hatte niemand gerechnet.  Das gar schröckliche Ungetüm
machte sich spornstreichs, um nicht zu sagen schnurstracks daran, mit seinen ...
Zähne
... schauderhaften, furchterregenden Zähnen ....
verschlingen
... eine Jungfrau zu zerreißen und sie zu verschlingen.  
Man bedenke :
Jungfrau - geschützte Art - Rote Liste - wo gibt es sowas überhaupt noch ???

Jedoch, nachdem das gar schröckliche Üngetüm sein gar schauderhaftes
Werk vollendet hatte, trat der unerschrockene Rudi Ratlos auf den Plan
und sorgte mit seinem Säbel dafür, dass sich Gleiches in Zukunft
nicht wiederholen würde :
erlegt
Dank sei Dir, oh Säbel-Rudi !

5.9.
Für jeden, der Welpe ist, beginnt der Tag mit Wiegen - keine so richtig beliebte Sache.
Raus aus der warmen, halbdunklen Höhle und dann rein in so eine harte, klapprige
Schale ...
Grauschnauz wiegen  hellbacke wiegen
Am besten sieht man zu, dass man da gleich wieder rauskommt.  Denn unten steht, von den
Protestlauten alarmiert, Frieda.  Und wo Frieda ist, ....
Milchbar
...da ist die Milchbar geöffnet !
Sowas macht richtig Laune !  Hat man erstmal den Bauch voll, dann steht einer
ausgedehnten Spielstunde nix mehr im Wege.  Diese Veranstaltung wird mehr und
mehr zu einer vergnügten Rauferei jeder gegen jeden...

kampf 1 
... bei der sogar die beiden Schwestern zunehmend gern mitmischen.
kampf 3

kampf 4
Die Mädchen entwickeln sich zu gaaanz gefährlichen Werwölfen.
kampf 5
Die Jungs übrigens auch ...:
weikinn gefährlich

Und nachdem das hinreichend geklärt ist ..... haut's jeden echten
Kerl natürlich einfach um :
grauschnauz pennt

Und auch die Damen der Schöpfung spüren die Er-Schöpfung (Oder heißt
es heute politisch korrekt "Sie-Schöpfung" ?)  
Egal - gleich fallen ihr bestimmt die Augen zu :
augen zufallen
Und da ist es auch schon passiert...
geschwister pennen
Frieda hat Pause, der Chronist hat Pause - alle sind zufrieden.  Erstmal.

6.9.
Mit den Pausen scheint das hier weniger zu werden.  Was vorgestern noch
als zögernder Schritt aus der Wurfkiste hinaus begann ...
draußen 1
... das hat sich mittleweile zu einer immer lebhafter werdenden Action-Show
entwickelt.  Wir haben den Fußboden vor der Wurfkiste mit Teppichresten
ausgelegt...
 Gehege
...und drumherum unser altes Meerschweinchen-Gitter aufgestellt.
Wenn wir dann den lieben Kleinen etwas über die Schwelle ihrer Kiste
helfen, beginnt in der "neuen Freiheit" sofort eine Rauferei, wild und
vor allem mehr und mehr lautstark.  Frieda ist ganz schön überrascht
von den Tönen, die ihre bis dato wohlerzogene Brut auf einmal von sich
geben kann.  
Und was für Ausdrücke die dann benutzen ... !  Kann man
noch richtig von lernen !
Hellbacke Kampf Welpenkampf
Und von wegen Mädchen sind immer sanft und friedfertig - hier zeigt
sich das ganze aggressive Potential der holden Weiblichkeit.  Natürlich
müssen die Kerle noch einen obendrauf setzen, allen voran Grauschnauz,
der auch vor tätlichen Angriffen auf "seine Menschen" nicht zurückschreckt.
Das dauert so etwa fünf bis zehn Minuten und ist kaum zu fotografieren -
weil die kleinen Biester nicht stillhalten.  Bis die Kamera eingestellt hat,
hat sich die Szene längst wieder gewandelt.
Aber danach kommt danndie Stunde des Fotografen.  Die Helden werden
langsam müde, begeben sich in sichere Stellungen und halten da auch mal
still :
Grauschnauz sicher hellbacke sicher
            Grauschnauz und ........................Hellbacke kann hier nix passieren.
Schwarzbacke Portrait Weißkinn Portrait
           Schwarzbacke ................................und Weißkinn haben auch ihr Pulver verschossen.
Und am sichersten ist es, ....
Frieda Weißkinn
...wenn man dann schnell unter Mutters Rockschöße verschwinden kann.
Danach zurück in die Kiste und dann ... schnauf, zappel, träum ...

8.9. :
...malwieder Zeit, die Lage der Nation zu besprechen.  Wie erinnerlich, hatten
wir ja unser altes Meerschweigehege reanimiert, um dem kleinen Rackern
nun etwas Auslauf außerhalb der Wurfkiste zu gönnen.
Zuchthaus
Aber das erwies sich als unpraktisch - es war zu hoch, um bequem
drübersteigen zu können und zu unhandlich beim Wegräumen.  
Jetzt wurden in deutscher Hand- und Wertarbeit zwei Barrieren aus
Sperrmüll-Material errichtet, die einen Teil der Küche absperren -
gut zu übersteigen und einfach umzusetzen.  
Nun sieht das so aus:
neues Spielfeld
Und ein weiterer Vorteil ist, dass man sich als Mensch auch gut darin
bewegenkann.  Denn das wird nun notwendig !  nach dem Säugen ist
ja immer Spielstunde angesagt und von Tag zu Tag werden die vier
angehenden Raubtiere agiler, ihre Spiele wilder und ihre Lust auf Neues
größer.  Und da möchte man doch mitmachen...

Gestern sah ich es zum ersten mal : Grauschnauz un d Frieda spielten
zusammen : Er zog sie am Bart - sie zog ihn am Ohr.  
Frieda Bart ziehen
Dann tat er etwas ganz Neues : Er zog Frieda am Bart.  Sowas aber auch !!  
Und sie ...griff ihn sich gaaanz vorsichtig im Nacken - es sollte ja keine
Strafe sein, sondern Spiel.  Resolutes Nackengreifen ist für ja Welpen die
Höchststrafe.  Dies aber war unmissverständlich Erwiderung des Spieles,
was sich der Kleine auch nicht zweimal sagen ließund Mutter zur
Abwechslung mal am Bart zog.
Freida Bart ziehen 2
Alles das sieht lustig und rührend aus, ist aber in Wirklichkeit von Friedas
Seite aus ein Stück Erziehung : Will jemand mit dir spielen, dann spiele mit.
Und wenn du ihn dabei im Nacken fasst, dann bitte gaaanz vorsichtig !
Währenddessen to
bte in einer anderen Ecke des Freigeheges ein
Damenringkampf,...
damenringkampf
...lautstark untermalt mit gefährlichem Knurren, dem Grauschnauz nach
gehabtem Spaß mit Mutter nur nachdenklich zusah -  und dabei konnte
man ihn buchstäblich denken hören :  
Könnt ihr beiden nicht einmal im Leben ernsthaft sein !?
Philosoph 
Nur ein einziges Mal ...?  Bitte !
Was er dabei tunlichst verschweigt ist die Tatsache, dass er statt Mutters
Bart auch gern einen menschlichen Bart als Trainingsgerät akzeptiert.
Oder Finger  :
Finger beißen 2
In dieser Liga spielt er aber nicht allein, sondern die Mädchen machen
gern mal mit.  Auch die früher eher zurückhaltende Hellbacke wird nun
unternehmungslustiger, beteiligt sich am Fingerbeiß-Spiel und lässt dabei
manchen gefääährlichen Knurrer hören.
Und dann ist ganz plötzlich auf einmal wieder Schluss.  Das Pulver
verschossen, die Helden sind müde und begeben sich irgendwohin zum Schlafen.
Manchmal alle auf einem Haufen, oft aber auch einzeln.  Aber fast immer
nun außerhalb der
Wurfbox.  Man ist schon ganz schön gefordert als Welpe ...
              Suchbild

10.9.:
Faszinierend, wie plötzlich immer wieder neue Entwicklungsstufen zu sehen sind.
Heute machte sich doch tatsächlich Grauschnauz auf und inspizierte Friedas
Fressnapf :
Friedas Fressnapf Noch fällt so etwas unter
Welpenschutz, aber später kann das durchaus mal böse Worte geben !
Für uns ist das das Signal, dass nun langsam Zufüttern angesagt ist.  
Frieda kann ihre Milchproduktion ja auch nicht ewig so aufrecht erhalten !

Innerhalb der letzten wenigen Tage haben die Lütten ganz stürmisch den
Menschen als Spielkameraden entdeckt.  Kaum ist man in ihr Gehege
gestiegen, hat sich vielleicht sogar hingesetzt oder besser noch -gelegt, dann
wieseln einem die vier sofort an Händen, Füßen und sonstwo rum, beißen
in die Socken, ziehen am Ärmel oder beißen in den Finger und machen
Anstalten, diesen "bösen Feind" mal kräftig auszuschütteln.
Mensch bespielen
Ein Bild mit Details : Grauschnauz sucht noch links am Knie, wo er
reinbeißen kann, während Hellbacke schon den Daumen zu fassen hat -
und sie hat schon kleine, spitze Zähnchen !  Weißkinn vorn denkt noch nach,
während Schwarzbacke eine leere Klorolle untersucht ...
Klorolle
...die ihr dann von Weißkinn abgejagt wird.

Die Spiele der vier untereinander werden immer munterer.  Früher waren
Weißkinn und Hellbacke ja die eher Stillen im Lande - das hat sich geändert.
Jetzt nehmen sie die Beißspiele ihrer Geschwister dankbar auf, und zwar
einschließlich Drohen, Knurren und Bellen und Frieda sieht sich zunehmend
als Mittelpunkt kräftiger Raufereien.  Da macht sie dann vorsichtig mit ...
Streit 1 ...bisschen am Ohr ziehen ...
streit 2 ...hey, Alte ...
streit 3 ...ich reiß dir den Kopf ab !
Und auch der Mensch bleibt nicht verschont :
nase beißen 1
nase beißen 2 Und so sieht das aus,
wenn jemand kleine, spitze Zähne unterschätzt ... !
Jedoch der Trost folgt auf dem Fuße - war ja nicht so gemeint :
nase beißen 3

11.9.:
Heute schreiben wir den Beitrag zu zweit :
Weißbacke vor Computer
Die Pfütze auf dem Schreibtisch ist schon weggewischt, kann also gleich
losgehen - Weißkinn hilft mit :
Gewichte
Sieht man sich die Körpergewichte genau an, dann erkennt man, dass
die Kurven anfangen, weniger steil zu steigen - die Gewichtszunahme
von allen vieren wird weniger rasant.  Für uns ein deutlicher Hinweis
darauf, dass Friedas Milchproduktion etwas nachlässt und wir nun
zufüttern müssen.
Bei Menschenwelpen macht man das mit Hipp, Alete oder Milupa,
bei Hunden gibt es dafür extra lecker Welpenfutter.  Das haben wir unseren
Lütten auch gleich mal angeboten : in Wasser eingeweichte Pellets.
Hier das Ergebnis :
Trockenfutte
So etwas nennt man wohl "Abstimmung mit den Füßen"...

Darauf haben wir die Pellets im Mixer zerkleinert und das Pulver dann
in Bruhe eingeweicht, die beim Kochen von Friedas Futter angefallen war :
zufüttern 1
Na, da kann man ja mal riechen .... gar nicht so übel ...
zufüttern 2
...und das spricht sich schnell rum.  Alle vier nahmen wenigstens
ein paar Schnauzen voll.  Mehr kann man nicht verlangen beim ersten Mal !
Dann nochmal schnell bei Frieda andocken, und dann war wieder Spielstunde.
Schon Sokrates klagte :
Die Jugend hat keinen respekt vor dem Alter ...
Bart ziehen 1
.... benutzt unflätige Ausdrücke ...
Bart ziehen 2
und kleckert mit dem Essen :
zufüttern 3

Ersatzweise werden auch Schuhe gern angenommen ...
Schuhe nagen
...oder Hellbackes Todesbiss : Einmal kurz schütteln, und die Hand ist ab !
Todesbiss

Aber irgendwann ist auch wieder gut.  War ja auch 'n harter Tag !
harter Tag

Und Vorsicht : Gleich fallen ihr die Augen zu ...  gleich ...
eingeschlafen 1
.... siehste - da isses schon passiert :
eingeschlafen 2


14.9.:
DAS große Thema hierzulande ist seit ein paar Tagen, wie man anderes
Futter als Muttermilch in unsere kleinen Terroristen hineinbekommt.
Vorgestern widmete sich Frieda gerade ihrem Fressen, als das die Kleinen
bemerkten und nix wie hin ... !  Sie konnten man gerade eine Nase voll
des Duftes inhalieren, da hob sich Friedas Lippe, die Zähne wurden sichtbar
und den Soundtrack lieferte sie auch noch mit  : grrrrRRRRRRRR !
Au weia - da prallten aber ein paar kleine Neugierige zurück ... !  Immerhin
haben sie vielleicht etwas gelernt : Wenn jemand sein Fressen bearbeitet,
dann halt' Dich lieber in sicherer Entfernung.  ----- es sei denn, Du bist
stärker als der, aber das krieje mer später.
Na, Frieda war ja gar nicht so -- einen Augenblick später trat sie ein paar
Schritte zurück ...
zufüttern1
... und überließ den Rest ihrer Brut zu Begutachtung.  Die zierten sich
auch nicht lange, sondern leckten ein paar mal interessiert drin herum ...
zufüttern 2 zufüttern 3
... um sich dann wieder wichtigeren Dingen zuzuwenden :
kampf 1 kampf 2
        kampf 3
grrrr

Solcherlei Tätigkeiten erschöpfen - körperlich und auch hunde-geistig.
Und da gerade die Sonne schien, nutzten wir die Gelegenheit zum
ersten Ausflug nach draußen aufs Gras.  Völlig neues Gehgefühl, total
andere Gerüche, veränderte Geräuschkulisse - das gab zu denken :
denken 1 denken 2
Doch dann siegte die Neugier, so dass nach einer halben Stunde alle
Hosenmätze fix und fertig mit Jack' und Büx waren :
fix und fertig 2

fix und fertig 2
Mit einer Rolle Hühnerdraht haben wir jetzt ein Stück Garten eingezäunt.
Mal sehen, wie das ankommt, wenn die Sonne wieder scheint.

17.9.:
Es gibt Neuigkeiten.
Erstens : Das Einweichen der Trockenfutter-Pellets, das wir zunächst
praktiziert hatten, um den Kleinen nicht so hartes und staubiges Zeug
anbieten zu müssen, scheint genau der falsche Weg gewesen zu sein.  
Trocken nehmen sie die Knödel durchaus an, wenn auch noch nicht
in der geforderten Menge von ca. 50 g pro Kopf.  Aber das wird noch.  
Hoffentlich staubt es dann nicht so aus den Ohren !
Zweitens : Die Welt ist wieder größer geworden.  Wir haben den
Ausgang aus der Terrassentür nach draußen freigegeben, eine schräge
Rampe gebaut...
Rampe
... die augenblicklich begeistert angenommen wurde.  Wenn man sich die
nämlich runtertraut, dann gibt's da unten ...
neues Spielzeug
...ganz neues Spielzeug,...
nase beißen
...einen Menschen zum Reinbeißen, und, wenn man Glück hat ...
Tankstelle
...auch noch Frieda, über die man herfallen kann.  Gewaltig neue
Eindrücke !  Die fordern natürlich ihren Tribut ...
Ruhe
Man achte auf die Zunge !  Hellbacke ist die einzige im Wurf, bei der ...
markenzeichen
... die Zunge auch was sehen will von der Welt.
Dann kann's aber auch bald weitergehen - wozu hat man eine Mutter !
raufen
Morgens, gleich nach dem Wachwerden bietet sich uns nun regelmäßig dieses Bild.
Leise quietschend sitzen unsere Hoffnungsträger vor der Tür und blicken
sehnsüchtig nach draußen.  Untertitel : Mach' doch endlich mal auf !  
Los, komm' schon !
will raus
Dann folgt der vorsichtige Abstieg die lange Rampe hinunter und ganz unten...
mutprobe
die Mutprobe : Sollte man den Sprung wagen ... ?  Oder doch besser nicht ...?
Die Entscheidung wird einem oft aus der Hand genommen :
runtergefallen
Runtergefallen !  Halber Salto vorwärts und Du landest auf dem Rücken !
Na, macht nix - Mutter ist ja da mit der Milchbar ...
 Tankstelle 2
Heute gab's ein ganz hervorstechendes Erlebnis, nervenfetzend und
extrem aufregend : Oskar war da !  Oskar sollte sich die Früchte seiner
Lenden begucken, aber Pustekuchen ... !  Diese kleinen Hosensch...
waren ihm gar nicht geheuer.   Und dann sprangen die ihn auch noch
an und meinten, nun könnte man doch prima raufen !  Wo kämen wir
denn da hin ...??!?  Nix da - nicht mit mir.  Mit mir NICHT !
Oskar
Da hilft nur schleunige Flucht.  Nein, Oskar war nicht zu bewegen,
auch nur in irgendeiner Form Kontakt mit seinen Nachkommen
aufzunehmen.  Er wollte raus.  Nur raus, und das sofort ...  !
höhlenkriecher
Nach derlei Aufregern war bald wieder Heia angesagt, aber jetzt nicht mehr
wie früher in der Küche, sondern in der tollen Höhle unter der schrägen Rampe.
höhlenkriecher
Da kann kein Körbchen mithalten, da passt man gerade zu viert rein
und kann dann .... wie vorhin schon gesagt :
Zunge
Dann bis Montag wieder - vorher gips leider keine Bilder wieder.

22.9.
In den letzten Tagen hat sich wieder so einiges getan.  Das Wichtigste zuerst :
Alle vier Welpen halten sich jetzt an Trockenfutter und Fleisch aus der Dose (Rinti),
das wir ihnen zusätzlich zu den Schlucken, die Frieda ihnen noch gestattet, anbieten.
Denn Frieda hat offensichtlich immer weniger Bock auf kleine, scharfzähnige
Monster an ihrem empfindlichen Gesäuge, die auch dann nicht loslassen, wenn sie
aufsteht und weggeht.  Nein - die lieben, süüüßen, herzbrechenden Milchlutscher
muss sie abschütteln wie faule Pflaumen.  Und wenn sie dann runterfallen - dann
ratscht es auf der Haut.  Nicht soo angenehm.
Frieda ist mit ihrer Babynahrung also auf dem Rückzug, auf dem Vormarsch
sind dagegen Dosenfleisch und Trockenfutter.  So soll es sein, und die Gewichts-
zunahme der Vier zeigt ein schönes, gleichmäßiges Bild.

Vor ein paar Tagen haben wir den Lebensbereich der Bande wieder um ein Stück
Rasen erweitert, ...
rasenerweiterung
..., so dass sie jetzt bei gutem Wetter unter freiem Himmel Unsinn anstellen
können, bei feuchter Witterung aber ein Dach über dem Kopf haben.
Als Belohnung für nicht vorhandenes Wohlverhalten ...
Hosenbein
...gab's außerdem einiges neues Spielzeug.  Großer Beliebtheit erfreut sich ...
Holz 1
... ein moderiges Stück Baum, auf dem sich prima herumkauen lässt ...
Holz 2... und von dem man sogar hin und
wieder ein Stück abbekommt, mit dem man sich schnell unter die schräge
Rampe verziehen kann.  Außerdem kann man nun Gartenarbeit verrichten, ...
gartenarbeit
... denn das neue Spielfeld enthält sogar ein Stück freie Erde.  Nicht nur so
langweiligen Rasen ... !  
In diesem Fall war das abgebildete Stück Land geradezu ein Jackpot an Faszination :
Frieda hatte ein Stück Schweineohr bekommen, mit dem sie sofort zielstrebig
abzog und über die Absperrung sprang, um es zu beerdigen - für schlechte Zeiten !
Wir dürfen alle mal raten, wo genau sie es einbuddelte ... Richtig - haarscharf
auf der anderen Seite des Hühnerdrahtes und unter den staunenden Blicken
zweier Welpen.  Ob ihnen das Stoff zum Denken gab ?  Keine Ahnung - nur eines
ist sicher :  Frieda vergisst es ganz bestimmt nicht, und wenn ihr etwas bedrohlich
für ihren Schatz vorkommt - Besuch, Frauchen bei der Gartenarbeit, Oskar auf Besuch ...
- dann wartet sie einen unbeobachteten Moment ab, gräbt es aus und buddelt es
anderswo wieder ein.  Kurz nach dem Reinemachen im Haus erscheint sie dann mit
einem schwarzen, erdigen und ansonsten unbestimmbaren Etwas im Wohnzimmer, kaut
ein wenig drauf rum und beerdigt das leicht streng riechende, schlammige Relikt
zwischen den Sofakissen.  Sehr zur Freude dessen, der sich später da hinsetzt und
erstaunt ob des Klumpens unter seiner Sitzfläche nach hinten greift.
Aber Frieda nimmt so etwas eher sportlich : Dankbar zieht sie mit dem ehemaligen Ohr
von hinnen --- um es dann irgendwo hinter den Schrank zu quetschen.  Nun
schiebt sie mit der Nase ganz sorgfältig die nicht vorhandene, imaginäre Erde darüber,
und weg ist das Ding - kleine Kinder halten sich ja auch die Augen zu, wenn sie
unsichtbar werden wollen.  Ist ganz einfach !
Wo waren wir stehen geblieben ?  Ach ja : Spielzeug.  Hier wird ein Schaumgummistück
abgeschleppt, mit dem einstens das Sofa gegen vagabundierende Welpen gesichert war ...
schaumstoff ..., dann kann man ja auch mal die Kamera
etwas näher inpizieren und in den haltenden Finger beißen ---
kamera
... oder sich ersatzweise auch mal wieder Mutter vornehmen, auf der man schon
viel zu lange nicht herumgekaut hat :
kampf 1 kampf 2
Und wenn dann ein Mensch kommt, um einen auf den Schoß zu nehmen ...
dann der kriegt richtig Bescheid.  Aber sowas von !
kampfhund 1 kampfhund 2
Wär' doch gelacht, wenn wir es nicht auf die Liste gefährlicher Hunderassen schafften !

Aber ansonsten ....
....
....
....
ganz brav
... können wir kein Wässerchen trüben.  Ehrlich !
Dafür gab's heute auch eine ganz neue Delikatesse zum Kauen :
getrocknetes Fleisch !
trockenfleisch 1 trockenfleisch 2
Und dieser Duft - so richtig klasse nach Leiche und Gammel - himmlisch !
Das ist der Stoff, aus dem Träume sind ....
À propos : Müde bin ich, geh' zu Ruh.  War ja auch ein anstrengender Morgen
heute Morgen.  In Herrchens Hemd kann man schön Bubu machen...
hemd 1 ... und außerdem ....
.... ach, egal - müde !
hemd 2

25.9. :
Unsere "Kleinen" werden immer "erwachsener".  Ihre Spielfläche im
abgeteilten Bereich der Küche reicht ihnen längst nicht mehr.  
Ihr Gefiepe und Gequietsche morgens an der Küchentür, die sich doch
bitte, bitte bald öffnen möge, scheucht Frauchen zuverlässig aus dem Bett -
sehr zur Freude der Welpen, nicht so sehr zur Freude Frauchens ...  
Kommt sie dann in die Küche, erwartet sie der "Gefangenenchor" hinter
der "Gefängnismauer":
"Raus hier !  Macht das Tor auf ! Quieeetsch, Jauuul !"
raus hier
Geht dann die Küchentür e-n-d-l-i-c-h auf, stürzt die ganze Terrorbrigade
nach draußen, meist direkt auf den Rasen, um dort ... na, man sieht es ja :
kl Geschäft gr geschäft
Es ist tatsächlich wahr : Die Kleinen sind fast sauber.  Nur ganz vereinzelt
noch finden wir einen dunklen Fleck oder etwas "Handfestes" in der Küche.
Es wäre ein guter Tipp für die zukünftigen Herrchen und Frauchen, diese
"Tradition" fortzuführen, also entweder den Gang nach draußen in Abständen
von 1 1/2 bis 2 Stunden zu ermöglichen, ersatzweise einen stabilen Karton
mit Inkontinenzeilage und Grasschnitt obendrauf in Reichweite aufzustellen.
Dann sollten die Lütten wirklich bald verlässlich stubenrein sein - falls sie es
nicht bei der Übergabe schon sind.
Mittlerweile schälen sich auch die Charaktere der vier immer deutlicher heraus :
Hellbacke, zunächst die zarteste und Kleinste von allen, ist sehr neugierig,
hat vor nix Respekt -auch nicht vor ihren "großen" Brüdern, ist abends meist
die Letzte, die noch Party macht.  Außerdem fängt sie liebend gern Rangeleien mit
Frieda an, die diese gern mitmacht.
Schwarzbacke ist rotzfrech, man tut gut daran, ihre spitzen Zähne nicht zu vergessen.
Sie ist diejenige, der Frieda am häufigsten Lektionen in gutem Benehmen erteilt.
Ihr Lieblings-Sparringspartner in Spaßkämpfen ist Hellbacke.
Und außerdem scheint sie mit Reinhold Messner verwandt zu sein : Seit ein paar Tagen...
klettern 1 klettern 2
...ist auch das Sofa auf der Terrasse kein ernsthafter Gegner mehr.
klettern 3 klettern 4
Während Grauschnauz die Gelegenheit nicht verstreichen lässt, seine Nase
dahin zu stecken, wo Hundedamen gut riechen.  Typisch Mann eben ...

Womit wir bei Grauschnauz wären.  Der war ja lange Zeit der "Rambo" in
der Truppe, rempelte jeden an und liebte es, andere auf den Rücken zu drehen.
Mittlerweile hat er eine deutliche Eigenständigkeit entwickelt.  Er zieht seine
eigenen Kreise durch's Revier, freut sich aber, wenn er einen Menschen zum
Knuddeln und Fingerbeißen findet.  Dann schnell weiter und sehen, wo er
vielleicht was verpasst.  Er ist gegenüber früher viel umgänglicher geworden, nicht
mehr so ausschließlich auf Rangeln, Knurren und Kämpfen versessen.
Es sei denn, jemand hat da ein spannendes Spielzeug, zum Beispiel den Rest
eines ehemaligen Osterhasen - in diesem Falle ein Ohr, das aus Friedas früheren
Tagen übrig geblieben ist.  Dann geht's los, lautstark und mit vollem Körpereinsatz :
 zerren 1zerren 3
Sein Partner hier ist Weißkinn.  Auch der zeigt nun deutlicher seine Persönlichkeit.
Ein ruhiger, ausgeglichener Vertreter mit glänzend schwarzem, welligen Fell.
Manchmal schläft er getrennt von den anderen.  Weshalb, lässt sich nicht genau sagen,
aber manchmal hat es den Anschein, als hätte er gern endlich mal seine Ruhe.  Ist er
wach, dann ist das mit dem Ruhebedürfnis allerdings schnell vorbei (siehe Bilder oben).  
Er sockt mit den anderen im Garten herum, rennt auf diesen oder jenen zu und markiert
einen Scheinangriff.  Auch Fingerbeißen ist nicht zu verschmähen, einschließlich
dazugehörigem drohendem Knurren.  Auch er hat seinen Liebling-Sparringspartner :
Hellbacke, mit der er sich "erbitterte" lautstarke Gefechte liefert.  Dann ganz plötzlich
kommt er angewackelt, legt sich neben "seinem" Menschen hin und genießt Tuchfühlung
und Kraulen.  Allerdings schätzt er den Platz im Hemd nicht so sehr.  Er möchte dann gern
schnell wieder raus - ganz im Gegensatz zu Hellbacke, die da gern einschläft, wenn sie
mit der Welt fertig ist.  Grauschnauz erledigt das dann bei "seinem" Menschen auf Bauch,
Brust oder im Arm.
Und damit grüßen für heute die vier hinter der Mauer :
alle vier


27.9.:
Letztens war draußen ziemliches Schietwetter - kalt, nass, windig - und man
mochte wirklich keinen Hund dabei vor die Tür jagen.  Da haben wir uns unserer
Teppichvorräte in der Garage erinnert und kurzerhand das ganze Wohnzimmer
damit ausgelegt.  Eine Sperre in der Tür vereitelte jeden Fluchtversuch, und fertig
war die Arena für abendliche Extra-Vorstellungen zu einer Zeit, zu der kleine Kinder
eigentlich längst im Bett sein sollten :
baskerville 1
Als gäbe es kein Morgen -so tollten die Winzlinge auf dem neuen Spielfeld herum.
Wilde "Beißereien" ...
beißen 1 beißen 2
...mit wechselnder Beteiligung, dann wieder erbitterte "Verteidigung" eines erbeuteten
Stückchens Trockenfleisch ...
trockenfleisch
...oder Kämpfe "im Untergrund" ...
Untergrund
... es ist für jeden Geschmack etwas dabei !
Aber - wie das dann so ist - nach einiger Zeit werden kleinere
Brötchen gebacken, bis irgendwann ...
einschläfern
... einer nach dem anderen in Morpheus' Arme sinkt.  Der letzte, der
sich noch aufrecht hielt, war an diesem Abend Weißkinn.  Aber der
fand dann auch einen ihm äußerst gut zusagenden Platz,
gähnte ein- oder zweimal herzzerreißend ...
gähnen
... und ging dann zur Tiefenentspannung über, begleitet von leisem
Fiepen und zuckenden Beinen.
tiefenentspannt
Und wenn man ganz genau hinsieht und mal die Richtung abschätzt,
in der seine Augen gerade blicken -- der kleine Kerl besieht sich
tatsächlich im Augenblick "von innen".
Sei's ihm gegönnt, es war ja auch ein anstrengender Abend !

1.10.
Die letzten zwei Wochen mit den Kleinen sind angebrochen.  Letzten Sonntag
großes Treffen mit allen, die an dem Unternehmen "Friedas Welpen" in irgend-
einer Form beteiligt waren.  Das haben wir alle selbst erlebt, dafür brauchen hier
keine Bilder hin.
Eins hat uns aber u.a. allen Spaß gemacht : Oskar fasst so ganz langsam, ganz
vorsichtig und immer mit Blick auf eine schnelle Fluchtmöglichkeit Vertrauen ...
 oskar 1 oskar 2
...zu den Früchtchen seiner Lenden.  Hin und wieder ließ er sich sogar zu einem
schüchternen Spiel-Ansatz hinreißen :
oskar 3 Aber bitte nicht zu doll !
Und dann nahm er es sogar mit zweien dieser reißenden Bestien auf :
oskar 3
Noch ein- oder zweimal, und er spielt vielleicht mit, wenn es mal wiederdrunter und drüber bei uns
geht :
spiel
 Hier balgt sich Grauschnauz mit Frieda.

Unsere Lütten leben bei gutem Wetter vorwiegend draußen und üben ...
 dschungel 1 herbst
...das Überleben im Dschungel.  Sind sie damit fertig, dann kommt das Berufspraktikum
für ihr späteres Startup-Unternehmen ...
zerlegen 1 zerlegen 2
... "Geschwister Laudi - Zerlegen von Fußböden aller Art".  Wer gerade keinen Einsatz hat,
der mag dann ...
ball... mit dem Ball spielen oder einfach nur ...
überlegen... nachdenken.  Worüber ?  
Über das, was die lieben Brüder da links an neuem Spielzeug entdeckt haben :
senkel 1 senkel 2
An Schnürbändern kann man sich nämlich ganz vortrefflich vergnügen.  Allein oder auch ...
senkel 3  ... zu zweit.  Sind keine Exemplare aus
Leder zur Hand -oder zur Schnauze ?- dann tun es zur Not auch diese - na ja, diese
primitiven Ausgaben aus Stoff :
senkel 4 Ist aber nix für Männer, nur für Mädchen.
Und irgendwann ist dann wieder Zapfenstreich.  Man geht schlafen, und diesmal sogar in
der hand vom zukünftigen Herrchen :
schlafen 1 schlafen 2
Was will man mehr ... !   Als Hund braucht man seine Ruhe, um morgens wieder fit zu
sein für das Begrüßungsgeschrei an der Küchensperre :
küchensperre
"Raus ! Wir wollen hier raus !! Betrieb ! Action !!  
Warum hört uns keiner !!! Jauuul !! Quieeetsch !!"

3.10.
Kennen Sie das auch ?  Da gibt es eine ganz eigene Art der Fußpflege, bei der man die Beine
in eine Art Aquarium hängt, in dem bestimmte Arten von  Putzerfischen hausen. 
Die kommen dann angewieselt und knabbern einem lose Hautschuppen, Hornhaut oder auch
Fußpilz von den Mauken ...
 knabbern 1 knabbern 2
...
und alle Seiten sind’s zufrieden : die Fische, weil sie satt sind und der Mensch, weil er sich
die Fußwäsche für die nächsten Wochen sparen kann.  Oder waren’s nur Tage .. ? Na, egal. 
Einziger Wermutstropfen : man kann dafür löhnen, und das nicht zu knapp. 


Kann man ....muss man aber nicht.  Wenn Sie es billiger haben wollen, dann kommen Sie zu uns,
so lange die Welpen noch im Haus sind.  Setzen Sie sich in unsere „Affenschaukel“, ziehen Sie
Ihre Socken aus und legen Sie sie beiseite – unserer vier Azubis werden sich hingebungsvoll
darum kümmern und Sie werden sie hinterher kaum wiedererkennen. 

Halt ! Hierbleiben !  Nicht abhauen, ich brauche die noch !!


Die nackten Füße hängen Sie nun außenbords und die Truppe wird angestürmt kommen,
um sich daran zu laben. 
lecken
Uähhhh – schmatz – muss das gut schmecken ... ! Ganz offenbar bringt das ungewohnte Aroma
eine ganz neue Facette in die eintönige Welpen-Trockenfutter-Ödnis, denn die Kleinen werden
sich um Ihre Treter geradezu reißen – und das ist wörtlich gemeint.
gr zeh 2 gr zeh 2

                                     Aua !  Auaaa !  Das ist MEIN Fuß !
Sie werden sich wundern, wie viel Platz Sie hinterher in Ihren Schuhen haben ....

Da bleibt es nicht beim hingebungsvollen schmatzenden Lecken, auch nicht beim zarten 
Knabbern – nein, unsere Herzensbrecher gehen da eher aufs Ganze. 

zu dritt

Ähhh .. !  Nicht so ruppig !  Au ! 

Aber vorher haben Sie die Möglichkeit, etwas zu gewinnen, nämlich einen XXL-Hundekuchen. 
Beantworten Sie dazu nur eine Frage : 

gr zeh 3

                 Grauschnauz nagt hier am großen ... 
                        1) Krischan  2) Heinrich. 

Wenn Sie die Antwort wissen, rufen Sie uns an unter nullachthunderweißnichtmehr 
und sie können schon morgen stolzer Besitzer eines zahnbrechenden Hundekuchens sein.

Wo waren wir gleich stehen geblieben ?  Ach ja – Fußpflege.  Unsere Kleinen sind sehr 
teamfähig und würden die Bearbeitung Ihrer Latschen auch gleichzeitig zu mehreren 
übernehmen – time is money !

zu viert

Voraussetzung dafür ist eine ausgesprochene Leidensfähiglkeit Ihrerseits.  
Personen mit empfindlicher Haut sei jedoch von dieser Variante abgeraten:

kratzer Worauf warten Sie noch ?!?

Hey – wo zum Teufel sind meine Socken ?? --- Ach, egal, in Afrika laufen sie ja auch alle barfuß ...

6.10.

Montag abend – nun sind wir also auf die Zielgerade eingebogen.  Noch eine Woche verwüstete 
Wohnung, nachts zweimal raus, danach der allmorgendliche Kampf beim Wiegen –die lieben, 
kleinen, süßen Dingerchen meinen, ihr Gewicht sei Privatsache, gehe niemanden etwas an und 
unterliege deshalb dem Datenschutz.  Lesen Sie mal die Waage ab, wenn der Hund mit vier flinken 
Pfoten darum kämpft, nur raus aus dem Korb zu kommen... Ob und was fehlen wird, wenn sie 
alle in ihr neues Zuhause umgezogen sein werden ... ?
Keine Ahnung, aber uns beschäftigen zur Zeit zwei andere Probleme.  Erstens hat Frieda offenbar 
nun die Nase gestrichen voll vom Stillen ihrer Brut und entzieht sich dem, wo immer es geht. 
Es kommt zu regelrechten Jagden in der Wohnung : vier putzmuntere kleine Teufelchen sind in 
vollem Galopp hinter Frieda her.  Die flüchtet, so schnell sie kann, hat aber nirgends eine sichere 
Zuflucht ...

...es sei denn, die Tür nach draußen ist offen.  Dann springt sie entweder auf den alleinstehenden Gartenstuhl...

zuflucht... und dreht von da ihrer Brut eine lange Nase.
Der ist nämlich zu hoch für sie, es hängt auch nichts herunter, an dem sie hochklettern könnten
und zwischen Sofa und Stuhl ist leider, leider eine Lücke.  Auch sehnsüchtige Blicke helfen da nicht !

Oder es reicht ein langer Satz über den Hühnerdraht, um sich in Sicherheit zu bringen.
Reicht ?  Reichte – siehe hier :  

flucht 1a 

Und damit kommen wir zu zweitens : Heute verübten alle vier Republikflucht und überwanden die hühnerverdrahteten Grenzbefestigungen.  Grauschnauz und Weißkinn waren die ersten, die beiden 
Damen haben sich nach kurzer Schamfrist danach auch nicht lange bitten lassen. 

flucht 3  flucht 3  

Weißkinn bei verbotenem Tun  ........... von Grauschnauz ist gerade noch der Allerwerteste zu sehen und ...

flucht 4... Hellbacke als Kleinste fackelt auch nicht lange.

Nun sollte man denken, das reichte erstmal und der Garten böte genug Aufregendes, das

garten erkunden man erkunden kann.  Oh ja, das tat er wirklich !
Als erstes haben die kleinen Verbrecher unseren Hundefriedhof unter der Birke von den meisten 
noch aufrecht stehenden Pflanzen befreit – er ist jetzt viel übersichtlicher.   Alsdann fanden sie das 
Schweineohr, das Frieda vorgestern im Gebüsch versteckt hatte, und ....

Klau 1...dann taten sich regelrecht dunkle Abgründe auf. 
Wo ist nur unsere gute Erziehung geblieben ... ??? Straßenraub ist ja nichts gegen das, 
was in der Folge im Garten abging.  
Unter Androhung nackter Gewalt und mit Gebrauch 
lautstarker Schimpfworte, deren Wiedergabe die Tastatur verweigert, klaute einer dem anderen 
das stinkende Leichenteil, um dann genüsslich darauf herumzukauen – so lange, bis der nächste 
Verbrecher um die Ecke kam und alles von vorn losging.

klau 2 klau 3
Nur mal dran riechen, ja ? ........................... Wer's glaubt, wird selig :  zack - und Schwarzbacke 
war ihren Schatz los.  Richtige Kleinkriminalität, so was !  Aber lange konnte Hellbacke sich ihrer
Beute nicht erfreuen, denn dann kam ...

klau 6 ... Weißkinn, der süüße, knuddelige, samtweiche
Weißkinn und entblößte die dunklen Seiten seines Charakters :

jagd  keine Chance - Hellbacke hat einfach kürzere
Beine !  Auch Schwarzbacke probierte noch einmal ihr Piratenglück :

klau 7 Leider auch vergeblich : Weißkinn ist einfach stärker.
Und so stehen wir fassungslos vor diesem Bild :

klau 8

Und was tat die Mutter dagegen ?  Hä ?? Nix.  Null Komma nix.  Sie vergnügte sich ebenfalls 
mit solch einem duftenden Stinkadoris.  Da wundert uns garnix mehr.  Was soll aus solch einer 
Jugend nur mal werden ...Zu meiner Zeit haben wir uns jedenfalls nicht gegenseitig Schweineohren 
geklaut.  OMG !

8.10.

Horoskope sind  Unsinn ??  Das muss einer behauptet haben, der nicht mit vier kleinen Welpen 
sein Haus teilt...  Lasst uns einfach mal sehen, was die Sterne Frauchen per reitendem Boten zu 
Fuß für heute übermittelt  haben - hier der O-Ton laut Kieler Nachrichten :

Sie können nun mal nicht alles unter Kontrolle haben. 
Zum Glück, denn mit dieser Einsicht lässt sich alles entspannter regeln.

Und hier nun zum Vergleich Frauchens O-Ton, betreffend die vergangene Nacht :

Vorbemerkung : Da bei Einbruch der Nacht ja mit Dunkelheit zu rechnen ist, sind die Bedingungen zum Fotografieren eher suboptimal.  
Deshalb werden hier Bilder von anderen Gelegenheiten verwurstet.

Nachdem ich kurz nach Mitternacht von der Feier (Geburtstag – d. Red.) wieder zu Hause war, 
haben wir uns zum Bettgehen fertig gemacht.  Kurz noch  Jungdeutschland  zum Pinkeln nach 
draußen lassen, und dann ab in die Waagerechte.  Mein „Bett“ ist zur Zeit eine Matratze auf dem 
Fußboden im Büro.  Das grenzt  bei uns ja direkt an die Küche, so dass ich schnell da sein kann, 
wenn es nötig werden sollte.  War es bisher zwar nie, könnte aber  ja ... Und außerdem müssen 
die Lütten doch so zwischen 4 und 5 Uhr morgens schon wieder raus.


Um 0.15 lag ich also glücklich im Bett – und jetzt endlich schlafen ... !  Aber da ging nebenan 
die Party erst richtig los.  Quieken, kläffen, dann rannte die ganze Bande plötzlich los – rechtsrum, 
linksrum in der Küche, dann klapperte eine leere Konservendose,  zwei kleine Verbrecher liefern 
sich eine wilde Balgerei, die mit einem lauten Schmerzensschrei endet, der wiederum Frieda hochjagt, 
die neben (... aber das wollen wir jetzt bitte nicht vertiefen !), die also neben meiner Matratze schläft, 
sich für einen weiten Sprung auf meinem Bauch abstößt und drüben lautstark ins Geschehen eingreift.  

kampf 1
Ein Uhr fünfzehn – ungestörte Nachtruhe geht anders ...
Dann endlich war Ruhe.  Wie lange, weiß ich nicht, nur dass irgendwann im Stockdunklen etwas an 
meinen Füßen kratzte, sich dann mit Kraft auf die Bettdecke hochwuchtete und sich zu den anderen 
gesellte.  Die hingen nämlich schon alle an Friedas Brust und schmatzten genussvoll weg, was die 
Zitzen hergaben.  So gaaanz langsam registrierte dann mein noch etwas schlafbenebeltes Hirn, dass 
ich gerade noch so auf der Kante der Matratze lag, während Frieda mit ihrer Brut sich dick und fett 
mitten drauf breitmachte. 

hell grau

Diese Mutter-Kind-Idylle jetzt stören ... ?  Geht gaaar nicht.  Also abwarten, bis Frieda sich wieder 
erhob und die Kleinen von ihrer Brust wie faule Äpfel abfielen.  Die würden ja jetzt wieder in ihr 
Körbchen ... und schon ging die nächste Party ab. 

kampf 2
Im Büro waren sie aus guten Gründen ja noch nicht gewesen, hier gab es neue Gerüche, neue Kabel 
zum Reinbeißen und neue Möbel zum Benagen.  Kurz : Mein Versuch, sie wieder einzufangen und 
in ihr Nachtquartier zu verfrachten, war jämmerlich zum Scheitern verurteilt.  Battermann, wat nu ?

männer weiß 2

Schließlich griff ich mir Frieda und lockte wie weiland der Rattenfänger die Rasselbande hinter mir 
her ins Wohnzimmer, setzte Frieda da ab, machte die Tür zur Küche wieder zu (jetzt war Frieda 
ausgesperrt) und legte dann einen kurzen Spurt zur Bürotür hin.  Unterwegs noch schnell die nun 
nutzlosen Welpensperren beiseite schubsen, dann die Tür hinter mir zuziehen – geschafft. 
Endlich schlafen !

hell1 hell

Das bißchen Gepolter vor der Tür stört ja auch nicht weiter, auch nicht das Belfern und Jiepern 
draußen, dann wieder Herumjagen mit anschließendem ungebremstem Aufprall mehrerer kleiner 
Tierkörper gegen die geschlossene Bürotür, ärgerliches Knurren und Schmerzensgeschrei – 
wie erholsam kann doch Nachtruhe sein ... !

 grau 2 grau 1

Gefühlte zwei Minuten darauf ein leises Kratzen an der Tür, begleitet von schmachtendem Quietschen. 
Blick durch die zu Sehschlitzen verengten Augen auf das Zeiteisen: sechs Uhr – höchste Zeit, die 
Terrassentür wieder aufzumachen und die Brut zum Pinkeln zu schicken.

zwei

Nach ein paar Minuten sind sie alle (nachzählen !) wieder drin, und nun lohnt es sich auch nicht mehr. 
Also aufstehen, den jungen Morgen mit spitzen Entzückensschreien begrüßen, fehlenden Schlaf durch 
stramme Haltung ersetzen - -- und wie sagte doch das Horoskop völlig zutreffend :

Sie können nun mal nicht alles unter Kontrolle haben. 
Zum Glück, denn mit dieser Einsicht lässt sich alles entspannter regeln.

Mit solchen wahrhaft prophetischen Worten möchte ich diese Art Tagebuch nun abschließen.  Es sind
nur noch wenige Tage, bis die vier Kleinen, aus denen sicher mal Hunde werden, unser gastliches Heim
verlassen.  

vier

Und wie das so ist  beim Auszug von Kindern : Ein bißchen Fahrstuhlgefühl im Bauch, gepaart mit der
drängenden Hoffnung, die Zukunft möge es richtig gut mit ihnen meinen. 

                                                   ende


 

Am Donnerstag, den 9.10.  ging es zum Tierarzt: Unsre Vier wurden ausgiebig untersucht, für gesund befunden, geimpft und gechippt und bekamen dafür  ihren EU-Tierpass.

Nachdem sie nun  in Haus und Garten wirklich alle Zäune und Absperrungen überkraxelt haben und wir sie ohne Aufsicht nicht mehr rauslassen konnten, wurde es mühsam, die Rasselbande in Schach zu halten. Und prompt plumste Grauschnauz in den Gartenteich und auch Schwarzbacke turnte so lange auf der Absperrung, bis sie mitsamt dem Eimer baden ging. Was beide nicht sonderlich beeindruckte... und sie genossen das Abfrottieren.

Frieda hat überhaupt keine Lust mehr zu stillen und flüchtet vor den Kleinen, wenn sie nicht doch Lust hat, mit ihnen zu tollen und zu raufen.

Man merkt es deutlich : Die Zeit ist wirklich gekommen, wo unsre Welpen zu ihren Familien „auswandern“ müssen.
Sie sind angstfrei neugierig auf die weite Welt !

Am Sonntag wurde „Kalle“ (Weißkinn) von seinen künftigen Besitzern abgeholt. Montag geht „Emmi“ (Hellbacke) in ihre weitere Heimat, und am Dienstag „Svea“ (Schwarzbacke) und Grauschnauz.

Eine Sache sollte aber doch noch berichtet werden, weil wir im Vorfeld so oft darauf angesprochen wurden :  Wie verändert sich alles, wenn die Welpen das Haus verlassen ?  Und da ist etwas ganz markantes geschehen.

Gestern (Sonntag) verließ Weißkinn als erster sein "Rudel".  Die Folge hierzulande war ... gar nicht spürbar.  Alle drei verbleibenen Welpen rauften mit einander herum, wie früher auch und Frieda hatte ebenfalls keine ruhige Minute - eben wie früher auch.  Der Verlust eines Rudelmitgliedes schien keine Auswirkungen zu haben -- das Leben ging weiter.

Heute Vormittag nun der nächste "Verlust" : Hellbacke zog zu "ihren" Menschen - und postwendend kollabierte die ganze, früher so fröhliche Runde.  Grauschnauz und Schwarzbacke als die "letzten Mohikaner" sind eigentlich nur noch an Schmusen und Schlafen interesssiert.  Keine spaßhaften Rangeleien mehr, Frieda wird kaum mehr behelligt und wir als Menschen haben alle Hände und vor allem alle Schöße voll zu tun, hier für Erleichterung der bedrückten Seelen zu sorgen.  Und das schließt sogar Frieda ein ...  

Was uns hoffnungsvoll stimmt, ist die Rückmeldung von heute morgen, dass es Weißkinn (jetzt "Kalle") nach dem Abschied von "zu Haus" heute schon richtig gut geht und er sich in seinem neuen Heim offenbar ganz wunderbar einzuleben scheint.  Drücken wir alle verfügbaren Daumen, dass auch die anderen der früheren "Terrorbrigade" solch einen glatten Übergang erleben werden.  Wir sind jedenfalls sehr gespannt auf die entsprechenden Rückmeldungen.

Frieda und die beiden verbliebenen Kleinen fingen am Dienstag Morgen wieder ihre Rangeleien an, etwas schaumgebremst zwar, aber immerhin...  Bis dann gegen Mittag Schwarzbacke ihrer Wege ging in ein neues Leben.  Nun war der Spaß endgültig vorbei, denn beide fanden, dass die Welt irgendwie nicht mehr in Ordnung war.  Nun ja - am Nachmittag folgte auch Grauschnauz seinen neuen Menschen und ließ Frieda ziemlich ratlos zurück.

Die folgenden Nächte waren geprägt von großer Unruhe auf Friedas Seite.  Mehrere Male musste sie im Dunkeln aufstehen und im ganzen Haus nachsehen - irgendwo mussten die doch sein ?!?  Wo sind die bloß alle ???  

Nur mit Mühe ließ sie sich jedesmal überzeugen, dass es nichts zu finden gab - überzeugen aber nur bis zum nächsten Mal.

Dann stiefelte sie wieder los, die Treppe im Dunkeln nach unten, dort ein ganz leiser Beller ("Komm her, hilf mal suchen !"), ein Blick unter jeden Tisch, auf das Sofa, nach draußen in den Garten und dann wieder Ratlosigkeit...

Erst in der letzten Nacht (16./17.10) bahnte sich Entspannung an und es musste nur eine einzige Suchaktion gestartet werden.

Heute Mittag dann Katastrophe : Hellbacke musste zurückgegeben werden, weil ein Zusammenleben mit dem alten Kater im Hause ausgeschlossen erschien.  Also besser jetzt gleich die Reißleine ziehen, als noch lange warten.  Plötzlich war wieder ein verloren geglaubter Spielkamerad da !  Frieda freute sich wie irre, schrie-bellte vor Freude und beide begannen wilde Jagden durchs Zimmer und "blutrünstige" Beißspiele.  Den beiden ging'srichtig gut - aber was war mit uns ?

Wir standen urplötzlich vor der Notwendigkeit, für Hellbacke ein neues Zuhause zu suchen.  Welches Glück, dass wir noch unsere alte Liste mit Adressen und Telefonnummern hatten ... !  So ging also eine wilde Telefoniererei los und zwei Stunden später war es tatsächlich geschafft : Hellbacke hatte "neue Menschen" gefunden, und zwar -ist das ein Omen ?- Menschen, die sich von vornherein für sie interessiert hatten, denen wir aber damals absagen mussten, weil wir die Welpen schon anderweitig vergeben hatten.  Nun also doch !  Manchmal dauern gute Dinge eben nur etwas länger.

Hellbacke und Ihr anderen drei Hundekinder, wir wünschen euch ein wunderschönes, aufregendes Hundeleben und euren Menschen ganz viel Freude mit Euch !

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hundetreff am Falkensteiner Strand

am Sonntag, den 25. Januar 2015

 Es hat tatsächlich geklappt !! Alle Hundeeltern sind gekommen :-)))

FRIEDA & OSKAR haben ihre Kinder begrüßt, gesund und munter, nun schon 5 Monate alt :

FINO (Grauschnauz), SVEA (Schwarzbacke), ABBY (Hellbacke) und KALLE (Weisskinn).

Auch Petrus hat mitgespielt, es war gutes Wetter und hat allen viel Spaß gemacht.

Damit jeder gucken kann, wo er am besten getroffen ist, laden wir alle 4 Fotos hoch :

Hundetreff 1

Hundetreff 2

Hundetreff 3

Hundetreff 4

... und schließlich noch ein  "optimiertes" Bild:
Hundetreff 5

Bei so einem fröhlichen Getobe war es gar nicht einfach, alle Hunde gut auf ein Foto zu kriegen.

Was haben die kleinen Welpen sich schön, gesund und angstfrei unterschiedlich entwickelt !

Svea 1

Svea 2

 ht3

ht4

ht5

ht6

ht7

ht8
 ht9

ht10
ht11

ht12

ht13

ht14

ht15

ht16

ht17

ht18

ht19

ht20

ht21

ht22




Hier nochmal ein Gruppenbild, bei dem Photoshop noch ein wenig nachgeholfen hat:

corr.Gruppenbild

Hoffentlich treffen wir uns irgendwann wieder !
        Herzliche Grüße !
Gisela und Jürgen mit FRIEDA

Fam. Laudi, Haferberg 3, 24232 Schönkirchen/ b. Kiel,
                 giselalaudi  ( ÄTT ) aol.com  , www.giselalaudi.de